Sonntag, 31. März 2013

Post aus Saras Küche - ich bin entzückt!

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Am Gründonnerstag klingelte mich der Postbote aus der Dusche. Da Sara bereits angekündigt hatte, das ihr Paket am Donnerstag kommt, bin ich mit Schaum in den Haaren zur Türe gehüpft und habe strahlend die Küchenpost in Empfang genommen.

Auch Max hatte gesteigertes Interesse an dem Paket, seine Hundenase meldetet sofort, dass diesmal ein ganz besonders spannender Inhalt drinnen ist. Nicht wie sonst doofe Bücher oder Kleidung. Aber er musste warten, bis meine Haare schaumfrei und ich angezogen war. Nach dem Öffnen (Max ist es gelungen ein Zuckerperlenband aus dem Karton zu schnappen...) habe ich gequietscht vor Freude, aber seht selbst:






Wahnsinn, oder? Die Schokocookies stehen gaaaanz oben auf meiner Nachbackliste. Denn, das Paket kam Donnerstag morgen an. Keine 24 Stunden später waren die Kekse weg. Und so ehrlich muss ich sein: Ich war innerhalb dieser 24 Stunden 9 Stunden im Büro und habe 8 Stunden geschlafen. Dass heißt, ich habe 10 XL Cookies in 7 Stunden verspeist. Sie waren aber auch höllisch lecker.

Mit diesen feinen Bildern verabschiede ich mich, auf mich wartet ein Osterbrunch. Habt einen schönen Ostersonntag!



Freitag, 29. März 2013

PAMK Kindheitserinnerungen - Rotweinkuchen

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Rotweinkuchen ist daheim ein Klassiker. Zum einen, weil wir lange einen Bäcker als Vermieter hatten und mein Papa abends oft einen Rotweinkuchen von dort mitbrachte. Als wir dann umgezogen sind, ist mein Papa am Heimweg oft auf halber Strecke runter von der Autobahn, hat bei unserem ehemaligen Vermieter angehalten und einen Rotweinkuchen gekauft. Fein.

 

Jahre nach unserem Umzug (der Rotweinkuchen-Service meines Papas hatte sich im Sande verlaufen) habe ich dann mit der Schule das König Ludwig Musical in Neuschwanstein angeschaut. Als Souvenier kaufte ich das König Ludwig Backbuch. Für meinen Geschmack mit wenig brauchbaren Rezepten - aber der Rotweinkuchen, der ist göttlich und schmeckt tatsächlich wie das Original.


Für Sara haben ich den Rotweinkuchen im Weckglas gebacken - so lässt er sich wunderbar verschicken. Das folgende Rezept ergibt im übrigen so viel Teig, dass es für eine normale Kastenform UND zwei Weckgläser reicht!
  • 200 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 2 EL Vanillezucker
  • 2 EL Zimt
  • 3 EL Kakao
  • 250 ml kräftiger Rotwein
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 250 g Mehl
  • 100 g Schokoladenstreusel
  • 150 g Puderzucker
  • 4 EL Rotwein

Den Backofen auf 180 ° Grad Ober- / Unterhitze vorheizen. Butter, Zucker, Vanillezucker, Eier, Zimt und Kakao zu einer Schaummasse verrühren. Abwechselnd Wein, Mehl und Backpulver dazugeben.

Zum Schluss die Schokostreusel unterheben.

Den Teig in eine gefettete Guglhupfform (oder wie schon geschrieben, eine Kastenform und zwei Weckgläser) geben und auf der unteren Schiene im Backofen ca. 60 Minuten backen. Wie immer verrät ein Stäbchentest, ob noch ein paar Minuten Backzeit notwendig sind, oder der Kuchen schon fertig ist.

Den Kuchen vollständig auskühlen lassen und aus der Form stürzen. Für die Glasur den Puderzucker und den Rotwein verrühren, auf den Kuchen geben, und festwerden lassen.





Donnerstag, 28. März 2013

Kartoffelsuppe. Wärmt von innen und soll den Frühling locken...

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Der Winter hält sich hartnäckig. Anfang der Woche zum Beispiel begrüßt er uns mit einer zartweißen Schneedecke auf Dächern und Autos, heute mit klirrender Kälte. Im Radio wird ganz aufgeregt darüber berichtet, dass Ostern kälter werden soll als Weihnachten.

Meine Kollegen und ich haben eine wilde Theorie entwickelt. Wir sind nämlich mittlerweile überzeugt, dass der Winter dem Frühling wahnsinnig gerne Platz machen würde. Nur, er will einfach nicht im Bösen gehen. Er will nicht forgejagt werden, weil er nervt. Und deswegen bleibt er. In der Hoffnung, dass das quasi eine einvernehmliche Trennung wird, wir sogar Freunde bleiben.


Deswegen habe ich für den Winter noch mal die Kartoffelsuppe meiner Mama gekocht, die ultimative Seelensuppe für kalte Tage.

Mit heißer Suppe, frischem Bauernbrot und meiner Kuscheldecke habe ich also gestern und vorgestern den letzten Schneeflocken draußen vor dem Fenster zugeschaut und habe dem Winter vorgschlagen, ganz langsam Abschied zu nehmen - damit wir gegen Ende des Jahres wieder mit Schwung und Freude zusammen sein können.

Et voila, heute morgen war die Sonne zurück in Regensburg und es hatte nach Feierabend noch 7 Grad! Ich bin begeistert. Und freue mich auf den nächsten Winter - wir gehen nämlich mit einem guten Gefühl auseinander.


Die Suppe jedenfalls schmeckt fein und deswegen verrate ich euch das Rezept für einen großen Topf davon:
  • 350 g Karotten
  • 200 g Sellerie
  • 1 Stange Lauch
  • 50 g Butter
  • 750 Kartoffeln
  • 1 Apfel
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 250 ml Weißwein
  • Salz
  • Pfeffer


Die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Am Besten lagert ihr die Kartoffelwürfel bis zur Verwendung in kaltem Wasser, damit die Stärke nicht austritt und sich die Kartoffeln nicht dunkel verfärben.

Die Karotten, den Sellerie und den Lauch waschen und in kleine Stücke schneiden. In einem großen Topf die Butter zerlassen, das Gemüse dazugeben und scharf anbraten. Die Kartoffelstücke dazugeben, kurz mitbraten und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Die Suppe für ca. 25 Minuten köcheln lassen. Sollte zu viel Flüssigkeit verdampfen, einfach ein wenig Wasser nachgießen.

Den Apfel waschen, schälen und in Stücke schneiden, zur Suppe geben. Den Weißwein zugießen und noch mal 15 Minuten köcheln lassen. Da ich meine Suppe mit "Biss" mag, gehe ich immer nur mit dem Kartoffelstampfer durch den Topf - meine Mama jagt den Prürrierstab durch, bis die Suppe ganz fein ist. Jeder, wie er mag. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Schwupps, da ist sie, die perfekte Suppe für kalte Tage.